Fachschaft Französisch
Fachprofil
Warum Französisch?
1.
Französisch ist eine lebende Sprache. Im Zentrum des Unterrichts steht somit die Kommunikationsfähigkeit – sowohl im mündlichen wie im schriftlichen Bereich. Wer also Freude hat am aktiven Umgang mit Sprache ist hier richtig aufgehoben!
Das Gelernte kann außerdem direkt umgesetzt und angewendet werden, da es zahlreiche Möglichkeiten gibt, mit Französisch bzw. französischsprechenden Menschen in Berührung zu kommen. Bereits in der Schule können Kinder einen Briefkontakt mit französischen Schülern aufbauen, an einem Austausch teilnehmen, längerfristige Aufenthalte im Rahmen eines Sprachprogramms unternehmen, das DELF-Diplom (das einzige international anerkannte französische Sprachzertifikat) erwerben etc. Da Französisch eine lebende Fremdsprache ist, besteht außerdem immer die Möglichkeit, aktuelles, authentisches Sprachmaterial aus Radio, Fernsehen, Film und Internet im Unterricht einzusetzen. Besonders beliebt ist auch die Einbeziehung französischer Musik (traditionelle chansons françaises, moderne Raps o.Ä).
Die Schule bietet also ein sehr breites Spektrum, um bereits in jungen Jahren mit Französisch in Berührung zu kommen. Eine Sprache lernen schließt das Kennenlernen einer anderen Kultur und Mentalität mit ein und ist somit weit mehr als bloß Grammatikerwerb, Übersetzung und Wörterbucharbeit!
2.
Im Zuge der Globalisierung werden länderübergreifende Geschäftsbeziehungen immer wichtiger. Englischkenntnisse sind auf dem Arbeitsmarkt eine Grundvoraussetzung, eine Zusatzqualifikation besteht allerdings in der Kenntnis weiterer Fremdsprachen.
Da Frankreich Deutschlands wichtigster Partner in Sachen Wirtschaft, Handel und Politik ist, kommt Französisch hier eine Schlüsselrolle zu. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist Französisch nach Englisch – und mit großem Abstand vor den übrigen europäischen Sprachen – die wichtigste Sprache!
Gute Französischkenntnisse steigern die Berufschancen erheblich, da man eben mehr zu bieten hat als andere Mitstreiter!
3.
Noch besser ist es selbstverständlich, drei lebende Fremdsprachen zu beherrschen! Doch wie kann das gelingen? Ganz einfach: Nach dem Erwerb einer lebenden romanischen Sprache erlernt man problemlos eine zweite. D.h. wenn man Französisch kann, sind Italienisch oder Spanisch nicht mehr schwer. Da alle romanischen Sprachen aus dem Lateinischen hervorgegangen sind, ist bei diesen Sprachen der Wortschatz mitunter sehr ähnlich und auch die Grammatik funktioniert oft nach demselben Prinzip.
Beherrscht man eine lebende romanische Fremdsprache, lernt man spielend eine weitere!
4.
Fremdsprachen lernt man nicht für die Schule, sondern für das Leben. An die gymnasiale Laufbahn schließt sich häufig eine universitäre Ausbildung an und möglicherweise zahlt sich dann schon die während der Schulzeit aufgebrachte Mühe aus. Denn auch bei der Wahl der Universität oder des Studienfachs lässt sich ein weiterer Schritt im Hinblick auf eine erfolgreiche Karriere tätigen, indem man nämlich einen integrierten Studiengang wählt und sich damit die Möglichkeit zum Erwerb eines Doppeldiploms verschafft. Diese Studiengänge existieren in Wirtschafts-, Ingenieur-, Rechts-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Außerdem: Ein Studienaufenthalt in zwei verschiedenen Ländern bringt oft wertvolle Erfahrungen mit sich, die ein Leben lang unvergesslich bleiben.
Darüber hinaus können bei der Wahl des Studienfachs Französischkenntnisse von entscheidendem Vorteil sein: Häufig werden nämlich als Zulassungsvoraussetzung zwei moderne Fremdsprachen verlangt.
Studieren mit der Aussicht auf ein Doppeldiplom garantiert hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt!
5.
Schließlich sind auch die geographische Nähe und die Attraktivität der Länder, in denen man Französisch spricht, ein wesentlicher Aspekt! Allen voran natürlich Frankreich, das mit seinen wunderschönen Küstenregionen an Atlantik und Mittelmeer sowie seinem oft recht untouristischen Inland Urlauber
begeistert. Aber auch Belgien, Luxemburg und die Schweiz bieten unzählige Schätze kultureller und geographischer Art.
Aber überzeugen Sie sich selbst und bieten Sie Ihrem Kind eine Möglichkeit, in der Studierstube erworbenes Wissen anzuwenden!
Carolin Schmidt