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Verwaltungspersonal und der Klassensituation.
Links zum neuen Weg zum Abitur im achtjährigen Gymnasium, den Kriterien
eines Schulprofils und nicht zuletzt die Zusammensetzung des
Schulforums komplettieren diese Aufstellung.
Partnerschulen
- Yerville
- Saint-Gély du Fesc
Yerville
Austausch mit Yerville
Im Mai besuchten 51 Schülerinnen und Schüler des Collège Henri de Navarre aus Yerville in der Normandie mit fünf begleitenden Lehrkräften ihre Austauschpartner an unserer Schule. Die außergewöhnlich große Zahl von teilnehmenden Schülern ergab sich aus einer fleißigen Brief- und E-mail-korrespondenz, die unsere Schüler und die Franzosen zum Teil schon über ein Jahr pflegten. Dementsprechend konnten es viele Teilnehmer kaum erwarten, endlich ihren jeweiligen Partner persönlich zu begrüßen und in die Gastfamilie aufzunehmen. Das Programm der Franzosen beinhaltete neben Exkursionen nach Nürnberg die Teilnahme am Unterricht, wo die Gastschüler in Kleingruppen von verschiedenen Lehrkräften in unterschiedlichen Fächern mit betreut wurden. Auch die Gastfamilien ließen sich zahlreiche Aktivitäten einfallen, beispielsweise den gemeinsamen Besuch einer Sommerrodelbahn oder eine Schifffahrt auf dem Kanal. Doch stand für die Jugendlichen natürlich der Aspekt der Begegnung im Vordergrund, wie man bei der Abfahrt unschwer feststellen konnte: Erst der Schulgong, der die deutschen Schüler zum Unterricht rief, beendete das Abschiednehmen und brachte die Franzosen dazu, allmählich in den Bus einzusteigen. Freilich gab es ein Trostpflaster für unsere Gymnasiasten, denn der Gegenbesuch in Yerville fand schon wenige Wochen später noch vor den Pfingstferien statt (siehe eigenen Artikel). Ein positives Fazit zog der Fachbetreuer Französisch Herr Neumayr:“Wir freuen uns über dieses erste gemeinsame Unternehmen, das zahlreiche junge Deutsche und Franzosen, die erfreulicherweise wieder verstärkt Deutsch lernen, zusammengeführt hat. Wir möchten den Austausch nächstes Jahr fortführen, damit eröffnet sich für viele unserer sprachlich interessierten Schüler, die Französisch als zweite Fremdsprache lernen, schon in den Jahrgangsstufen 7 und 8 frühzeitig die Gelegenheit, die erworbenen Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden. In Ergänzung zum Austausch mit dem Collège François Villon in Südfrankreich für die neusprachlichen Schüler ab Jahrgangsstufe 8 ist unsere Schule damit für Außenkontakte, wie sie sich durch das Fach Französisch ergeben, schon sehr gut aufgestellt.“

links: Motor des Austausches: Frau Jocelyne Libert vom Collège Henri de Navarre in Yerville und Herr Christof Neumayr vom Gymnasium Beilngries
rechts: Ein Teil der deutschen und französischen Schüler bunt gemischt vor dem Haupteingang des Gymnasiums
Erfolgreicher Aufenthalt bei den Austauschpartnern in Yerville
Die letzte Schulwoche vor den Pfingstferien erwiderten 50 unserer Schülerinnen und Schüler begleitet von Frau Plankl, Frau Schneider und Herrn Neumayr den Besuch ihrer Austauschpartner vom Collège Henri de Navarre aus Yerville vom Mai in Beilngries (siehe eigener Artikel). Nach langer Fahrt fand das ungeduldige Warten am Sonntag Abend ein Ende, als wir auf dem Schulgelände von den zahlreich versammelten französischen Gasteltern und Lehrern herzlich in Empfang genommen wurden. Das Programm am Collège beinhaltete die Vorstellung der Schule durch die Schulleitung, den Besuch des Unterrichts, Führung durch die Räumlichkeiten und die Einladung zum gemeinsamen Mittagessen in der Mensa. Interessante Exkursionen vom günstig gelegenen Yerville aus führten uns zu den eindrucksvollen weißen Klippen in dem bekannten Küstenort Etretat und nach Rouen, der Hauptstadt der Haute-Normandie an der Seine. Dort erschloss sich der deutschen Gruppe zunächst bei einer lustigen Fahrt mit dem kleinen Zug die Altstadt, bevor sie auf den Spuren der französischen Nationalheiligen Jeanne d`Arc selbstständig auf Erkundung ging und abschließend den berühmten Glockenturm mit der Turmuhr Le Gros Horloge bestieg. Im Sinne eines echten Austausches verbrachten die deutschen und französischen Schüler gemeinsam den im Schulbezirk Rouen schulfreien Mittwoch -dort ist noch am Samstag Unterricht- mit den Gastfamilien, die sich zahlreiche Aktivitäten wie den Besuch normannischer Herrenhäuser oder Ausflüge ans nahe Meer einfallen ließen. Abschließend spendierte das Collège eine heiße Schokolade und gab den französischen Schülern ein paar Stunden unterrichtsfrei, um uns angemessen verabschieden zu können. Manche der beim Austausch geschlossenen Freundschaften sollen schon im Sommer auf privater Ebene weiter gepflegt werden. Die Rückfahrt führte uns über den Vergnügungspark Disneyland Paris nach Beilngries. Der gelungene Ablauf der Fahrt, basierend auf dem großen Engagement der beteiligten Schüler und Lehrkräfte, zeigt, dass unser Gymnasium in Yerville echte Partner gefunden hat und der Austausch nächstes Jahr fortgeführt wird. Christof Neumayr

einige Schüler in Etretat, Gruppenfoto alter Marktplatz Rouen
Saint-Gély du Fesc
Schüleraustausch mit dem Collège François Villon in Saint-Gély du Fesc vom 13. Oktober bis zum 21. Oktober 2010
Am 12.10.2010 brachen 23 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den neusprachlichen Französisch-Klassen 8a, 8d und 9c zu einer 15stündigen Nachtfahrt nach „Saint-Gély du Fesc“ in Südfrankreich auf. Am nächsten Morgen gegen 8.30 Uhr erreichte die Gruppe das „Collège François Villon“ und wurde sehr herzlich von der französischen Kollegin, Mme Liliane Ginioux und den Austauschschülern mit Kuchen und Getränken empfangen. Nach der Besichtigung der Schule folgte ein Fußmarsch durch das kleine, aber feine Städtchen Saint-Gély. Da an diesem Tag kein Nachmittagsunterricht stattfand, wurden die Schüler bereits mittags in die Gastfamilien aufgenommen und erlebten ihren ersten Nachmittag im französischen Umfeld. Am Donnerstag (14.10.2010) fuhren die deutschen als auch die französischen Schüler nach Montpellier und genossen eine Führung durch die Altstadt und durften im Anschluss sich frei auf dem „Oeuf“ (der Hauptplatz, der das Ei genannt wird) bewegen und einen Fragebogen ausfüllen. Der nächste Ausflug am Freitag führte die Gruppe zu der bekannten, im romanischen Stil erbauten Teufelsbrücke (le pont du Diable) im Département l’Hérault und anschließend zu einer Tropfsteinhöhle (la grotte de la Clamouse), wo es sogar eine deutsche Führung gab. Der krönende Abschluss dieses Tages war die Besichtigung des berühmten mittelalterlichen Örtchens „Saint-Guilhem le Désert“. Das Wochenende verbrachten die deutschen Schüler bei ihren Gastfamilien, die sich verschiedene Aktivitäten für ihre Gäste haben einfallen lassen wie z.B. einen Besuch am Strand sowie Ausflüge nach „Aigues-Mortes“. Am Montag (18.10.2010) erreichte die deutsch-französische Austauschtruppe nach einer 2-stündigen Busfahrt den „Mont Aigual“, den mit 1.567 Metern zweithöchsten Berg der Cevennen und der Höchste im Département le Gard. Auf dem Gipfel besichtigten die Schüler die letzte bewohnte Wetterstation Frankreichs und das dazugehörige Museum und erfuhren dabei, dass der Aigoual der Ort mit der größten Niederschlagsmenge in Frankreich ist. Es war zwar erst Oktober, dennoch betrug die Außentemperatur -4°C und die Vegetation war mit Reif überzogen. Am darauffolgenden Tag stand die Stadt Nîmes auf dem Programm, wo „la Tour Magne“ (ein Turm aus der gallo-römischen Epoche) bestiegen wurde und anschließend „les arènes de Nîmes“ (die Stierkampfarena) mit Audioführung selbstständig erkundet werden konnte. Nach einer ausgefüllten und sehr schönen Woche in Südfrankreich verabschiedeten sich Schüler und Lehrer am Donnerstag den 21.10. in aller Frühe voneinander um glücklich und bepackt mit neuen Eindrücken und in der Erwartung des Gegenbesuchs (siehe eigener Artikel) eine lange Heimreise anzutreten. 8a, Faust

Die Gruppe vor der Arena in Nîmes
Frankreichaustausch mit dem Collège François Villon – Saint-Gély du Fesc (6. bis 14. April 2011)
Der Schüleraustausch mit dem Collège François Villon war ein großer Erfolg. Im Oktober fuhren 23 Beilngrieser Schüler der Klassen 8 und 9 nach Südfrankreich und genossen dort eine wunderbare Zeit (siehe eigener Bericht). Vom 6 bis 14. April weilten die Gastschüler eine Woche bei ihren deutschen Brieffreunden auf Gegenbesuch. Das Wetter meinte es gut, so dass der Ausflug nach Eichstätt auf die Burg mit anschließender Fossiliensuche im Besuchersteinbruch Blumenberg ein tolles Erlebnis war. Auch die Werksführung bei Audi in Ingolstadt und die Stadtführung in München begeisterten die französischen Gäste. Neben den Ausflügen konnten die französischen Schüler auch am Schulalltag teilhaben und wurden in Kleingruppen im Unterricht verschiedener Lehrkräfte empfangen. Das Programm am Wochenende gestalteten die Gastfamilien, die sich so einiges einfallen ließen: zum Beispiel den Besuch eines Bundesligaspiels in Nürnberg oder auch eine Schifffahrt auf der Donau zum Kloster Weltenburg. Beim Abschied gab es dann viele Tränen, hatten doch alle Teilnehmer nicht nur ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitert, sondern auch viele neue Freunde gewonnen. Susanne Faust

Pausenhalle Gymnasium Beilngries